Volkstrauertag mit anschließender Totenehrung

26.10.2010 16:16 von Gemeinde Waldalgesheim

Pressemitteilung vom 25.10.2010

Sonntag, dem 14. November 2010, 09.00 Uhr, in der evangelischen Kirche Genheim

Die Gedenkfeier zum Volkstrauertag im Jahr 2010 der Ortsgemeinde Waldalgesheim findet in diesem Jahr auf dem Friedhof von Genheim statt und zwar am Sonntag, dem 14. November 2010.

Der Gottesdienst anlässlich des Volkstrauertages wird in der evangelischen Kirche in Genheim um 09.00 Uhr gefeiert. Gestaltet wird der Gottesdienst vom Ökumene-Ausschuss der evangelischen und katholischen Pfarrgemeinden Waldalgesheim. Im Anschluss daran, ab ca. 10.00 Uhr, ist die Totenehrung auf dem Friedhof von Genheim.

Selbstverständlich sind alle Ortsvereine zu diesem Gottesdienst in der evangelischen Kirche in Genheim und der anschließenden Totenehrung eingeladen. Wie in den vergangenen Jahren gestalten der Orchesterverein „Harmonie“ und die Männergesangvereine von Waldalgesheim und von Genheim die Totenehrung mit.

Der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. ist eine humanitäre Organisation. Er widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Nach der politischen Wende in Osteuropa nahm der Volksbund seine Arbeit auch in den Staaten des einstigen Ostblocks auf, wo im Zweiten Weltkrieg etwa drei Millionen deutsche Soldaten ums Leben kamen. Zur langfristigen Sicherung seiner Arbeit hat der Volksbund 2001 die Stiftung „Gedenken und Frieden“ gegründet. In so fern ist der Volkstrauertag, der jedes Jahr im November vom Volksbund bundesweit ausgerichtet und unter großer Anteilnahme der wichtigen politischen und gesellschaftlichen Institutionen und der Bevölkerung begangen wird, ein Tag des Gedenkens und der Mahnung zum Frieden.

Wir gedenken der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Wir gedenken auch der Gefallen und in Kriegsgefangenschaft Gestorbenen. Wir erinnern uns an die Schrecken der Vertreibung, an die Not der Bombenopfer. Wir gedenken auch derer, die aus ideologischen und rassistischen Gründen verfolgt wurden oder weil sie Widerstand leisteten. Der Volksbund Deutscher Kriegsgräber Fürsorge leistet mit den Spenden einen großen Beitrag zum Frieden und zur Verständigung zwischen den Völkern. Er setzt alle Mittel und Kräfte mit ein, um mit den westeuropäischen Staaten die Grabanlagen zu erhalten und in den mittel- und osteuropäischen Staaten für die gefallenen deutschen Soldaten und zivilen Kriegsopfern würdevolle Gräber zu schaffen. Er gibt den Toten den Namen zurück und erinnert dauerhaft an das Leiden und das Sterben.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, für seine bedeutenden Arbeiten benötigt der Volksbund unverändert Ihre Hilfe. Nur mit Ihrer Unterstützung wird es gelingen, die Verpflichtung gegenüber allen Opfern einzulösen : sie nicht zu vergessen,  ihnen würdige Gräber zu geben und an diesen Gräbern zum Frieden zu mahnen.“

Waldalgesheim, 25.10.2010

gez. Dr. Gerhard Hanke
Ortsbürgermeister

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