Bau der Solar-Carports hat begonnen

08.11.2011 17:38 von Gemeinde Waldalgesheim

Pressemitteilung vom 31.10.2011

Bereits am 10. Oktober 2011 haben die Arbeiten für die Solar-Carports am Sportplatz begonnen.

Bereits am 10. Oktober 2011 haben die Arbeiten für die Solar-Carports am Sportplatz begonnen. Beide Vorhaben, die Solar-Carports zwischen den beiden Sportplätzen an der Waldstraße und an der Gartenstraße, werden gleichzeitig durchgeführt. Die Arbeiten sollen spätestens Mitte Dezember 2011 abgeschlossen sein.

Die Carports werden durch Kleinbohrpfähle auf einem Stahlbetonfundament gegründet. Die Betongründungskörper der Kleinbohrpfähle sind oberhalb der Fahrbahn an den freien Enden abgerundet und als Anprallschutz ausgelegt. Die Gründungskörper haben einen Achsabstand von 5 Meter, sodass zwischen zwei Gründungskörpern jeweils 4 Stellplätze angeordnet sind.

„Insofern können die Parkplätze nicht nur als solche sondern auch als Energieträger genutzt werden. Jahr für Jahr können dort ca. 400.000 kWh bis 500.000 kWh Strom produziert werden. Insgesamt werden 1.824 Module à 230 Wp mit einer Gesamtleistung von ca. 420 kWp aufgestellt“, teilte Ortsbürgermeister Dr. Gerhard Hanke mit. Bauherr ist die Firma juwi Solar GmbH aus Wörrstadt. Die Photovoltaikanlage besteht im Einzelnen aus den PV-Modulen, den Elektroverteilern, der Verkabelung der elektrischen Komponenten untereinander sowie den an der Unterkonstruktion befestigten Wechselrichtern.

Die Entwässerung erfolgt nicht über den öffentlichen Kanal, sodass die Belastung des Kanalsystems unterbleibt. Die Oberflächenentwässerung erfolgt, in Abstimmung mit der Unteren Wasserbehörde des Kreises und den Verbandsgemeindewerken, in die Teiche westlich der Waldstraße, und soll der Sportplatzbewässerung dienen. Eine zusätzliche Versiegelung von Flächen im Bereich des bestehenden, geschotterten Parkplatzes erfolgt nicht.

Die Architekten Jörgen Ollrogge und Nicolas Kindt von der Firma juwi Solar GmbH gehen von insgesamt ca. 1.000.000,- € aus, die auf beiden Parkplätzen investiert werden. Eine vergleichbare Anlage einer Gemeinde gibt es in Rheinland-Pfalz und im angrenzenden Saarland nicht, so Nicolas Kindt. Eine Aufgabe der Zukunft ist es, insbesondere Parkplätze und andere versiegelte Flächen, die sich für die Energiegewinnung eignen, neu zu gewinnen.

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