Kindertagesstätten in Waldalgesheim

In Waldalgesheim gibt es zwei Kindertagesstätten: eine kommunale und eine katholische. Bei beiden Einrichtungen ist die Nachfrage nach Betreuungsplätzen anhaltend hoch. Ein Grund ist der Einwohnerzuwachs in der Gemeinde. Auf die aktuellen Anforderungen wird u.a. durch bauliche Erweiterungen reagiert. Im Kurz-Portrait stellen sich beide Kindergärten vor.

Kath. Kindertagesstätte „Regenbogen”

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Die Katholische Kindertageseinrichtung in der Genheimer Strasse entstand bereits in den 60-ziger Jahren zeitgleich mit dem Bau der katholischen Kirche. War es anfangs noch ein klassischer Kindergarten mit drei Gruppen, passte sich die Einrichtung nach und nach den veränderten Ansprüchen an. Nicht zuletzt die Bevölkerungs-Entwicklung von Waldalgesheim trug dazu bei, dass 1987 angebaut und 2006 aus dem Kindergarten eine Kindertageseinrichtung mit Übermittagsbetreuung wurde. So entstanden auch neue Öffnungszeiten von 7 bis 17 Uhr. 2010 wurde ein weiterer Anbau fertiggestellt. Heute sind 110 Kinder angemeldet, darunter eine Krippengruppe mit 10 Kindern im Alter von 0-3 Jahren. 16 Erzieherinnen (9 Ganztags- und 7 Teilzeitkräfte) betreuen vier Gruppen mit 100 Kindern (2-6 Jahre). Insgesamt gibt es samt Krippe 68 Ganztagesplätze. Betriebsträger sind die gemeinnützigen Trägergesellschaften für katholische Kindertageseinrichtungen (KiTa gGmbH Koblenz), die zum Bistum Trier gehören.

Durch die pädagogische Arbeit sollen die individuellen Neigungen und Fähigkeiten der Kinder im sozialen, geistigen, emotionalen und körperlichen Bereich gefördert werden. Dies geschieht unter Einbeziehung der Eltern und auf der Basis des christlichen Weltbildes. Der Name „Regenbogen“ symbolisiert die Verbindung zwischen Himmel und Erde – zwischen Gott und den Menschen. Vermittelt werden Werte wie Nächstenliebe, Vertrauen, Mitgefühl und Toleranz.

Alle Erzieherinnen der Kindertagesstätte sind davon überzeugt, dass ein Kind sich und seine Fähigkeiten besonders in einer Umgebung, in der es sich angenommen und geborgen fühlt – wie in Gottes Hand – weiterentwickeln kann. Die Einrichtung will dem Kind einen Ort der Gemeinschaft bieten, in der es erfährt und lernt, was es bedeutet, Werte zu schätzen und wertgeschätzt zu werden. Dazu gehört: tolerant zu sein und toleriert zu werden, Solidarität und Hilfsbereitschaft zu geben und zu erfahren.